Standard-XML

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Standard-XML

Nebst der Möglichkeit beliebige EDI-Nachrichten über selbst erstellte Konvertierungsregeln in beliebige andere Formate zu überführen können alle EDI-Nachrichten ohne zusätzlichen Aufwand als XML-Datei gespeichert oder aus XML-Dateien geladen werden. Zu jedem Nachrichtentyp gibt es ein entsprechendes Standard-XML-Format, auch für selbst erstellte FlatFile-Formate und sogar für XML-Nachrichtentypen. Beim Export einer EDI-Nachricht aus !MC5 heraus genügt das aktivieren der entsprechenden Option und die Nachricht wird automatisch im Standard-XML-Format des jeweiligen Nachrichtentyps gespeichert. Beim Import einer EDI-Nachricht muss nicht einmal eine extra Option hierfür aktiviert werden: !MC5 erkennt automatisch ob es sich bei einer Datei um Daten im "original" Nachrichtenformat oder im entsprechenden Standard-XML-Format handelt und liest diese entsprechend ein. Sämtliche nachfolgenden Verarbeitungen erfolgen exakt gleich, ganz egal welches Format die ursprüngliche Datei hatte.

 

Der Vorteil einer solchen Konvertierung in ein Standard-XML-Format ist, dass sie mit nur einem Klick eingerichtet ist. XML ist ein gängiges Format und kann von vielen anderen Programmen gelesen und geschrieben werden. Allerdings ist hier das Format von !MC5 vorgegeben. Das bedeutet, dass Anpassungen im Inhouse-System notwendig sind, um dieses Format zu lesen und die Daten intern entsprechend zuzuordnen. Bei einer regulären Konvertierung gibt das Inhouse-System das Format vor und das Mapping der Daten erfolgt in !MC5.

 

Standard-XML

Für die Konvertierung beliebiger EDI-Nachrichtenformate zum jeweiligen Standard-XML-Format muss nichts extra erstellt werden.

Aber das Standard-XML-Format für jeden EDI-Nachrichtentyp ist von !MC5 fest vorgeben.

Die Zielanwendung muss grundsätzlich in der Lage sein XML-Daten zu lesen und/oder zu schreiben.

Das eigentliche Mapping auf/von die internen Datenstrukturen erfolgt im Inhouse-System. Der hierfür benötigte Aufwand ist vom jeweiligen System abhängig.

"Das Inhouse-System wird an !MC5 angepasst"

 

Reguläre Konvertierungsregel

Es können Konvertierungen von/zu beliebigen, vom Inhouse-System vorgegebenen Formaten erstellt werden, so lange es sich um ein maschinenlesbares Text-Format handelt. Ein typisches Beispiel hierfür sind zum Beispiel CSV-Dateien, aber auch extern vorgegebene XML-Formate sind kein Problem.

Zunächst muss eine Definition für den Nachrichtentyp des Ziel-/Quellformats in !MC5 erstellt werden.

Danach kann eine Konvertierungsregel für das Mapping von der EDI-Nachricht zum Inhouse-Format oder umgekehrt in !MC5 erstellt werden.

Wie aufwändig das Einlesen, Schreiben und Verarbeiten der Daten in und aus dem Inhouse-System ist, hängt ganz vom jeweiligen System ab. Im Idealfall sollte das System sein eigenes Format ohne großen Aufwand lesen, schreiben und verarbeiten können.

"!MC5 passt sich dem Inhouse-System an"

 

Ein wesentlicher Unterschied zwischen einer regulären Konvertierung und dem Konvertieren zum Standard-XML-Format ist, dass es bei der regulären Konvertierung auch inhaltliche Anpassungen - zumindest bis zu einem gewissen Grad - möglich sind. Bei der Konvertierung in das Standard-XML-Format ist dies nicht möglich. Dies ist allerdings kein großes Problem, in !MC5 beide Varianten problemlos kombiniert werden können. Zum Beispiel kann beim Export zuerst eine reguläre Konvertierung auf die empfangenen EDI-Daten angewendet werden und das Ergebnis dieser Konvertierung kann dann im entsprechenden Standard-XML-Format gespeichert werden.

 

Weitere Informationen zu den Standard-XML-Formaten für Nachrichtentypen finden Sie im Handbuch des EDI-Convert-Managers.